Sole-Erdwärmetauscher

für Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

Warum benötige ich einen Erdwärmetauscher?
Das Erdreich ist im Winter unter Frosttiefe wärmer als die Außenluft. Im Sommer ist dies umgekehrt. Dadurch kann der Wirkungsgrad einer Lüftungsanlage wesentlich verbessert werden. Außerdem können Sie im Winter durch die Luft-Vorwärmung einen Frostschutz für den Wärmetauscher erhalten (außer bei extremen Kalttagen über längere Zeit). Im Sommer haben Sie den Komfort einer Ankühlung der Frischluft.

Funktionsweise

Die im Sole-Erdwärmetauscher enthaltene Sole-Flüssigkeit überträgt die Erdwärme durch einen WärmeGewinnTechnik vorgeschalteten Wärmetauscher an die Außenluft. Im Winter wird die im Erdreich gespeicherte thermische Energie zur Vorwärmung der Außenluft genutzt. Im Sommer kühlen die niedrigeren Temperaturen im Erdreich die Frischluft ab. Dadurch kann der Wirkungsgrad der Lüftungsanlage wesentlich verbessert werden.

Grafik Erdrohrwärmetauscher luftgeführt

Sole-Erdwärmetauscher mit Erdwärmekorb

Als Alternative zum Sole-Erdwärmetauscher, dessen Rohrsystem schlangenförmig oder als Ringleitung im Boden verlegt wird, bietet sich der platzsparende Erdwärmekorb an, dessen Rohre spiralförmig in die Tiefe reichen. Das System verursacht beim Aushub der Baugrube wenig Zusatzaufwand.

 

Ähnlich wie der Flächenkollektor entzieht auch der Erdwärmekorb im Sommer und während der Übergangszeit seine Wärme aus der oberen Bodenstruktur von 1 – 1,4 Metern Tiefe. Bei längeren Laufzeiten und im kalten Winterhalbjahr werden die Vorteile des Erdwärmekorbes gegenüber einem Flächenkollektor deutlich: Während der Flächenkollektor in der Regel nur auf eine Erdschicht nahe der Frostgrenze zugreifen kann, zieht der Erdwärmekorb die benötigte Wärmeenergie auch aus tiefer liegenden, wärmeren Erdschichten. Mit kleinem Flächenbedarf kann ein großes Erdreichvolumen als Energiebezugslieferant genutzt und äußerst gleichmäßig zum Wärmeentzug herangezogen werden.

Grafik Erdwärmekorb

Erdrohrwärmetauscher - luftgeführt

BauInfoCenter Lüftungstechnik hat in Zusammenarbeit mit einem namhaften Bauträger, der Universität Dortmund, Prof. Trümper, und der Medizinischen Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Prof. Dr. med. Einbrod, anfangs der 90er Jahre die ersten Versuche und Untersuchungen über den Einsatz von Erdwärmetauschern als Vorschaltelemente der mechanischen Wohnungslüftung gemacht. Die hervorragenden Testergebnisse haben zu einer raschen Umsetzung in der Serie geführt. Die Vielzahl der Anlagen und die Zufriedenheit der Benutzer nach vielen Jahren der Anwendung erlaubt die Aussage, daß der EWT ein ausgezeichnetes Instrumentarium darstellt zur Ergänzung der Lüftungsanlage zur Vorwärmung der Kaltluft im Winter und der Ankühlung und Entfeuchtung der schwülen Luft im Sommer.

Funktionsweise

Die Ansaugung der Außenluft für die Frischluftversorgung der Wohnräume erfolgt wahlweise auf direktem Wege vom Freien zum Lüftergerät und aus dem Freien über ein im Erdreich verlegtes Rohr. Da die Leitungen bei unterschiedlichen Wetterlagen ausgewählt werden, ist ein Optimum der Luftvorwärmung/Kühlung durch den EWT zu erreichen. Die natürliche Temperaturdifferenz von 20 bis 25 K zwischen den Erdschichten und der Außenluft ermöglicht eine Vorwärmung bzw. Abkühlung während des Luftstroms. Die Temperaturerhöhung der Außenluftzuführung um über 10 K ist gut möglich, die harte Winterkälte wird abgefedert und muss nicht durch teure Heizenergien ersetzt werden. Der Komfort der Kühlung durch das Erdreich ist in Anbetracht der Stromkosten von Klimageräten von besonderer Bedeutung.

Funktionsweise eines Erdwäremtauschers

Der Erdwärmetauscher ist eine ideale Ergänzung zu einer Lüftungsanlage. Er erhöht den Komfort und spart Energie ein, zusätzlich bringt er ein besseres Raumklima in der Sommerzeit. Durch eine rechtzeitige Planung kann eine kostengünstige Verlegung, eine gestalterisch ansprechende Luftansaugung und eine gute Effizienz des EWT erreicht werden